Quietscheentchen …

nePPmuk

… nur mit dir

Manch­mal braucht es nicht viel. Drei Quiet­sche­ent­chen, ein Bach­lauf und die Idee, sie ein­fach trei­ben zu lassen.

Kein gro­ßes Set­up. Kein Sicher­heits­netz. Nur Was­ser, das über Stei­ne rauscht, Moos am Ufer und mit­ten­drin die­ses knal­li­ge Gelb, das sich nicht ver­ste­cken will.

„Nur mit dir“ ist ein klei­nes Spiel mit Ernst­haf­tig­keit. Ein Motiv, das eigent­lich ins Bade­zim­mer gehört, schwimmt plötz­lich durch ech­tes Gelän­de. Die Strö­mung bestimmt die Rich­tung, der Foto­graf reagiert.

Es ist kein per­fek­tes Bild geplant – son­dern ein Moment gesucht. Und genau dar­in liegt der Reiz.

Familienausflug

Es beginnt wie so vie­le gro­ße Aben­teu­er: vor­ne­weg die Che­fin. Mit Schlei­fe. Mit Hal­tung. Mit dem fes­ten Wil­len, dass hier alles nach Plan läuft.

Hin­ter ihr zwei klei­ne Ent­chen, die noch nicht genau wis­sen, ob das hier Spiel oder Expe­di­ti­on ist. Der Bach glu­ckert, die Stei­ne brem­sen, klei­ne Wir­bel zie­hen an ihnen – aber sie blei­ben zusam­men. Mal enger, mal mit ein paar Zen­ti­me­tern Abstand. Fami­li­en­rea­li­tät eben.

Der „Fami­li­en­aus­flug“ ist kein gestell­tes Grup­pen­fo­to am Ufer. Er ist Bewe­gung. Unsi­cher­heit. Klei­ne Kurs­kor­rek­tu­ren. Und die­ses stil­le Ver­trau­en, dass man gemein­sam schon irgend­wie durchkommt.

Das Was­ser über­nimmt die Dra­ma­tur­gie. Mal treibt es sie sanft, mal schiebt es sie schnel­ler als gedacht. Die Gro­ße hält die Rich­tung – zumin­dest sieht es so aus. Die Klei­nen fol­gen. Oder wer­den mitgezogen.

Zwi­schen Moos, Stei­nen und dunk­ler Strö­mung wirkt das Gelb fast trot­zig. Zu sau­ber, zu glatt für die­se Umge­bung. Und genau des­halb funk­tio­nie­ren die Bil­der: Sie zei­gen ein Motiv, das eigent­lich harm­los ist – und set­zen es einer ech­ten Situa­ti­on aus.

Familienausflug

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