Agadir

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Aga­dir ist eine Stadt mit beson­de­rer Geschich­te und kla­rer Aus­rich­tung nach vorn. Nach dem ver­hee­ren­den Erd­be­ben von 1960 wur­de Aga­dir nahe­zu voll­stän­dig neu auf­ge­baut – moder­ner, offe­ner und struk­tu­rier­ter als vie­le ande­re Städ­te Marok­kos. Gera­de die­ser Neu­an­fang prägt bis heu­te das Stadt­bild und unter­schei­det Aga­dir deut­lich von den klas­si­schen Königs­städ­ten des Landes.

Tou­ris­tisch gilt Aga­dir als eines der wich­tigs­ten Zen­tren an der Atlan­tik­küs­te. Kilo­me­ter­lan­ge Sand­strän­de, ein mil­des, ganz­jäh­rig sta­bi­les Kli­ma und eine gut aus­ge­bau­te Infra­struk­tur machen die Stadt zu einem idea­len Aus­gangs­punkt für Bade­ur­laub, Was­ser­sport und ent­spann­te Tage am Meer. Gleich­zei­tig ist Aga­dir ein Tor zu sehr unter­schied­li­chen Land­schaf­ten: dem Anti-Atlas, frucht­ba­ren Tälern im Hin­ter­land und tra­di­tio­nel­len Berberdörfern.

Agadir

His­to­risch reicht die Bedeu­tung Aga­dirs wei­ter zurück als das heu­ti­ge Stadt­bild ver­mu­ten lässt. Schon im 16. Jahr­hun­dert war die Regi­on ein stra­te­gisch wich­ti­ger Han­dels­platz, zeit­wei­se unter por­tu­gie­si­schem Ein­fluss. Die Über­res­te der Kas­bah ober­halb der Stadt erin­nern an die­se Epo­che und mar­kie­ren sym­bo­lisch die Ver­bin­dung zwi­schen Ver­gan­gen­heit und Gegenwart.

Aga­dir steht damit weni­ger für ori­en­ta­li­sche Enge und his­to­ri­sche Medi­nas, son­dern für Wei­te, Licht und eine moder­ne Inter­pre­ta­ti­on Marok­kos – kom­bi­niert mit mari­ti­mer Kul­tur, regio­na­ler Geschich­te und einer ent­spann­ten, inter­na­tio­na­len Atmosphäre.

Agadir

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